Einsatz regenerativer Energie

Die folgenden Erläuterungen können und sollen nur einen groben Überblick über die zur Zeit einsetzbaren Techniken liefern. Weitere technische Erläuterungen und zusätzliche Informationen werden im Abschnitt Links bereitgestellt. Regenerative oder auch erneuerbare Energie lässt sich grob in folgende Kategorien unterteilen:

Wärme aus Sonnenenergie (Solarthermie)
Mit Hilfe von Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren wird die einfallende Sonnenenergie in Wärme für die  Warmwasserversorgung oder Warmwasser- und Heizungsversorgung umgewandelt. Je nach Auslegung der Kollektoranlage können bis zu 70 % des jährlichen   Wärmebedarfs für die Warmwasserversorgung bereitgestellt werden. Kombinationsanlagen können ca. 20–30 % des jährlichen Gesamtwärmebedarfs (Warmwasser und Heizung) bereitstelle
n. 

Strom aus Sonnenenergie (Photovoltaik)
Mit Hilfe von Photozellen (Halbleitermaterial auf Basis von Silizium) wird die elektromagnetische Strahlung der Sonne genutzt um Elektronen in der Photozelle in Bewegung zu setzen und somit einen Strom zu erzeugen. In der Regel wird der erzeugte Solarstrom nach Umwandlung in Wechselstrom ins öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung richtet sich nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Seit Januar 2009 sind Photovoltaikanlagen bei der Bundesnetzagentur anzumelden. Weiterführende Informationen finden sich hier.

Wärmepumpen
Wärmepumpen entnehmen die Umweltwärme auf einem niedrigen Temperaturniveau aus folgenden Wärmequellen: Boden, Luft, Grundwasser oder auch Abluft der Lüftungsanlage.
Im Regelfall bestehen Wärmepumpensysteme aus der Wärmepumpe, der eigentlichen Wärmequelle, einem Wärmespeicher und dem Verteilungssystem.
Die oben angeführten Komponenten müssen fachtechnisch sowohl aufeinander als auch auf den benötigten Wärmebedarf abgestimmt sein um eine möglichst große Energieeffizienz zu erhalten.

KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung werden kleine Heizkraftwerke, sogenannte BHKW (Blockheizkraftwerk) eingesetzt. Im Prinzip bestehen sie aus einer Motor-Generator-Einheit, die Strom erzeugt. Wärmetauscher übertragen die im Abgas und im Kühlwasser enthaltene Wärme an den Heizungs- und Brauchwasserkreislauf des Hauses.
Folgende BHKW sind zurzeit Stand der Technik:

Die Effizienz eines BHKW hängt in starkem Maße vom Wärmebedarf ab. Je kontinuierlicher das BHKW in einem Jahr Arbeit verrichtet umso größer ist die Effizienz.